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COVID-19

Elternbrief 04.05.20

Liebe Eltern, liebe Schüler!

Endlich ist es soweit. Wie im letzten Elternbrief angekündigt werden die NÖ – Musikschulen am 18. Mai mit einer stufenweisen Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes beginnen. Als Schulleiter danke ich allen, die unsere bisherigen Maßnahmen so positiv mitgetragen haben. Des Weiteren bedanke ich mich für die vielen positiven und netten Rückmeldungen in dieser Zeit. Von einer Normalität des Unterrichtes sind wir aber trotzdem noch sehr weit weg und es wird uns auch noch weiterhin viel Kraft abverlangt werden.

Stufenweise Wiederaufnahme an den Musikschulstandorten:

→ Die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes erfolgt ab 18. Mai 2020 für alle Instrumente mit Ausnahme von Gesang und Blasinstrumente
→ Für Gesang und Bläser startet der Unterricht am 3. Juni 2020.
→ Gruppen-, Orchester- und Ensembleunterricht ist vorerst verboten. Kleingruppenunterricht mit 4-5 Schülern ist ab 3. Juni wieder erlaubt. Ausnahme: Gesang und Blasinstrumente
→ Tanz darf bis 2. Juni nur im Einzelunterricht abgehalten werden. Ab 3. Juni in Kleingruppen bis zu 4-5 Schüler erlaubt.
→ Die Anzahl der gleichzeitig im Schulgebäude anwesenden Personen muss reduziert werden. Deshalb wurden von der Schulleitung zusätzliche Räume in den Pflichtschulen organisiert.
→ Wenn möglich sollte aber trotzdem das distance learning in Absprache mit den Eltern, Schülern und Lehrpersonen, z.B. bei älteren und fortgeschrittenen Schülern, bis zum Schuljahresende beibehalten werden.
→ Es finden keine Veranstaltungen bis Ende des Schuljahres statt.

Folgende Regeln gelten für den Präsenzunterricht an den Musikschulstandorten:

→ Der Schüler betritt erst nach Aufforderung der Lehrperson die Klasse.
→ Eltern sollen bitte das Schulgebäude nicht betreten!!!
→ Der Schüler muss sich zu Beginn und Ende des Unterrichts die Hände waschen. Sollte kein Waschbecken vorhanden sein, mit dem in der Klasse stehenden Desinfektionsmittel desinfizieren.
→ Mund- und Nasenschutz im Schulhaus ist für alle Pflicht (bitte selber mitbringen).
→ Im Unterrichtsraum muss kein Mund- und Nasenschutz getragen werden.
→ Pro Außenstelle wird eine verantwortliche Lehrperson mit der Aufsicht betraut! Diese hilft im Notfall oder kontaktiert die Rettungskette! (Coronaverdacht Tel: 1450)
→ Kranke Kinder dürfen nicht zum Unterricht geschickt werden!

Abstandsregeln
→ Abstand Schüler zu Lehrperson 1 – 2 m, falls vorhanden Bodenmarkierungen beachten.
→ Gesang und Blasinstrumente: Abstand Schüler zu Lehrperson 3 - 4 m.

Schuljahr 20/21 – Schüleranmeldungen sind bereits jetzt möglich. Das Anmelde- und Infoblatt befindet sich auf unserer Homepage unter Downloads!
Schnupperstunden für das neue Schuljahr nur gegen Voranmeldung!

Der Direktor
Mag. Andreas Enne

Musik- und Kunstschulen Management NÖ

MKM Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich – Kultur Region Niederösterreich
Elterninformationen zum distance learning an Musikschulen in Niederösterreich

„Wenn Ihr Kind bereits ein Instrument erlernt, ist es wichtig, dass es den Kontakt zu seiner Musiklehrperson behält. Viele Lehrkräfte mussten quasi über Nacht zum Online-Musiklehrer werden und führen nun den Unterricht mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf digitalem Weg weiter. Dieser Online-Unterricht kann ebenso förderlich für Ihr Kind sein, wie live gehaltene Lektionen. Sie können sich glücklich schätzen, wenn es dieses Angebot für Ihr Kind gibt!“ (Kristin Thielemann, Autorin „Jedes Kind ist musikalisch“)
Unter „distance learning“ versteht man eine Form der Unterrichtspädagogik, die sich aufgrund einer physischen Trennung von SchülerIn und Lehrendem verschiedener technischer Hilfsmittel bedient. Hierbei ist es unerheblich, ob der Unterricht via Mail, Video, Chat oder Tonaufnahmen erfolgt. Sobald Austausch mit Feedback zum Lernprozess passiert, sprechen wir von Unterricht.
Diese Form des Unterrichts unterscheidet sich aufgrund ihrer Struktur und ihres Formats in einigen Punkten vom üblichen Musikschulunterricht. Insbesondere sind hier der fehlende soziale Kontakt sowie ganzheitliche Aspekte (hören, sehen, fühlen, spüren) des Musikschulunterrichts zu nennen. Vor allem kann der in der Musikschule praktizierte Gruppenunterricht kaum abgedeckt werden. In unserem Land ist diese Form des Unterrichts bisher kaum verbreitet, in skandinavischen Ländern wird sie schon länger angewendet (v.a. in dünn besiedelten Regionen).

ONLINE VIDEO UNTERRICHT
In den meisten Fällen wird der Unterricht online praktiziert, d.h. zu einer vereinbarten Zeit treten SchülerIn und Lehrender über entsprechende digitale Kanäle (z.B. Skype, Teams, Signal) in Verbindung und der Unterricht kann in ähnlicher Form wie in der Musikschule durchgeführt werden. Ein Zusatzaspekt bei dieser Form des Unterrichts ist das Lernen über den Umgang mit digitalen Kanälen, auch Fragen zu Datenschutz und Urheberrecht können mit Jugendlichen anlassbezogen erläutert werden. Eine große Herausforderung ist die Qualität der Internetverbindung und, dass es je nach der zur Verfügung stehenden Hardware (Geräte) fast immer zu einer verminderten Tonqualität kommt. Eine Optimierung ist nur teilweise möglich, zudem ein hohes technisches Verständnis von Lehrenden oder Eltern notwendig. Man kann demnach gut an technischen Themen zu den Musikstücken arbeiten, am musikalischen Ausdruck aber oft nicht ausreichend. Wenn nur ein Smartphone verwendet wird, ist auch der Bildschirm zu klein, um z.B. über Haltung zu sprechen.

UNTERRICHT MIT VIDEO ÜBERTRAGUNGEN
Auch aus diesen Gründen praktizieren viele Musikschullehrende als Unterrichtsform das Übermitteln und Beantworten von kurzen Übevideos. Diese Form des distance learning erfordert viel Vorbereitung von beiden Seiten, die tatsächliche online-Kommunikationszeit der Lehrenden kann dadurch kürzer sein. Diese Form birgt den Vorteil, dass sich Schülerinnen und Schüler mit ihrem Spiel intensiver beschäftigen. Sie schauen und hören sich das Video vor der Übermittlung nochmal an und überlegen gegebenenfalls, das Stück oder die Phrase nach nochmaligem Üben ein weiteres Mal aufzunehmen und erst dann abzusenden. Auch Videos der Lehrenden können oftmals angeschaut und analysiert werden. Durch das oftmals in Diskussion praktizierte Feedback (wenn es die technische Ausstattung ermöglicht auch mittels Videokonferenz) lernen Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Spiel zu analysieren und ihren Lernfortschritt bewusster wahrzunehmen – eine wesentliche Kompetenz der individuellen Lernfähigkeit.

NEUE FORMEN
Mitunter ist weder die eine noch die andere Form an Musikschulunterricht möglich – beispielsweise bei Gruppen der musikalischen Früherziehung oder im Tanz. In diesen Fällen schicken Ihnen Lehrende möglicherweise Material, das die Kinder anwenden können. Die Aufbereitung des Materials und einfache Formen des Feedbacks wie die Übermittlung eines Bildes oder einer kurzen Nachricht, erhalten den Kontakt und das Kind bleibt dem Musikschulunterricht verbunden. In vielen Fällen leisten hier Musikschullehrende hochwertige Arbeit, um ihre Kinder kreativ zu beschäftigen und als wertvolle Unterstützung in dieser Zeit.
Alle genannten Formen des distance learning sind neu und wecken damit die Neu-gier-de (Gier auf Neues). Kinder können dabei spielerisch etwas Neues entdecken und erleben ganz nebenbei, dass sie Fortschritte machen, was wiederum einen Motivationsschub bewirken kann.

PRIVAT UND BERUF
Ein weiterer Aspekt im distance learning ist der intensivere, oftmals häufigere Kontakt mit dem Lehrenden. Im Musikschulalltag sieht man einander meist ein- bis zweimal pro Woche, nun telefoniert oder schreibt man auch zwischendurch. Der Lehrende vergewissert sich mitunter, ob der Schüler bzw. die Schülerin mit den technischen Rahmenbedingungen zurechtkommt, oder aber der Schüler bzw. die Schülerin kontaktiert den Lehrenden mit kurzen Rückmeldungen zu Schwierigkeiten oder Erfolgsberichten.
Auch Musikschullehrende arbeiten nun im Homeoffice. Sie verwenden ihr privates Equipment, einige Lehrende haben auch Geräte, Programme, Mikrophone o.ä. angekauft, um für ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglichen Unterricht zu ermöglichen. Im Schnellverfahren und mit hohem Engagement haben sich die Lehrenden neues digitales Wissen angeeignet und dies für eine individuelle Umsetzung des Unterrichts von zu Hause eingesetzt.
Selbstverständlich gibt es Lehrende, die aufgrund ihrer bisherigen musikalisch-künstlerischen Tätigkeit ein größeres technisches Verständnis und auch höherwertiges Equipment zu Hause haben. Doch ist die Bildungsleistung nicht vom technischen Standard abhängig, die Vermittlung und Übersetzung des Lernfortschritts kann auf vielerlei Weise erfolgreich geschehen. Bitte beachten Sie dies, auch wenn sie unterschiedliche Formen im distance learning bei sich zu Hause erleben.

MUSIKSCHULUNTERRICHT EINMAL ANDERS
Distance learning findet nicht unbedingt (nur) während und in einer Online-Videostunde statt, sondern auch abseits davon und in teilweise ungewohnten Formen! Zusammenfassend bringt der derzeitige Online-Unterricht wertvolle und neue Aspekte in den Unterricht ein. Damit findet eine Verlagerung hinsichtlich des Lernprozesses und der erworbenen Kompetenzen statt, der auch für den weiteren analogen Unterricht genutzt werden kann und damit nachhaltig für alle beteiligten Player (im wahrsten Sinne des Wortes) spürbar wird.

NÖ Gemeindebund

An die Damen und Herren
VP-Bürgermeister, SP-Bürgermeister
und Obleute des NÖ Musikschulverbände
in Niederösterreich
St. Pölten, am 09.04.2020 RS 18

Betrifft: COVID-19 – Musikschulen – Verlängerung vorübergehende Einstellung des Musikschulbetriebs

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie über eine landesweite Empfehlung zur Verlängerung der vorübergehenden Einstellung des Musikschulbetriebs informieren, die im Zeitraum der Maßnahmen der Bundesregierung zur Minimierung des Ansteckungsrisikos von Covid-19 an die 127 Musikschulerhalter in Niederösterreich ergeht.
Analog zu den Maßnahmen im allgemeinen Schulwesen und der Musikuniversitäten gilt vorerst Mitte Mai als neues Datum für eine mögliche stufenweise Öffnung. Wir empfehlen dringendst keine frühere Öffnung der Musikschule, auch nicht für Einzelunterricht, um die Maßnahmen der Bundesregierung, die die gesamte österreichische Bevölkerung betreffen, nicht zu konterkarieren.
Die vielfältigen Möglichkeiten des distance learning werden erfreulicherweise von fast allen Musikschullehrenden bereits kreativ und engagiert angewendet. Wir ersuchen dies auch weiterhin bestmöglich durchzuführen. Bei Fragen dazu steht Ihnen das Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich gerne beratend zu Seite.
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Bgm. Mag. Alfred Riedl Riedl eh. Präsident NÖ Gemeindebund
Bgm. Rupert Dworak Dworak eh. Präsident NÖ GVV
Mag. Gerald Poyssl Poyssl eh. LGF NÖ Gemeindebund
Mag. Ewald Buschenreiter Buschenreiter eh. Verbandsdirektor NÖ GVV

Elternbrief 09.04.20

Liebe Eltern, liebe Schüler,

ein Licht am Ende des Tunnels ist schon ein kleinwenig in Sicht und die Öffnung der Schulen wird voraussichtlich ab Mitte Mai 2020 stattfinden. Bis dorthin werden unsere Pädagoginnen und Pädagogen Ihre Kinder über verschiedenste digitale Medien unterrichten.

Die bisherigen Erfahrungen waren überwiegend äußerst positiv. Es haben mich sehr viele schöne, nette und berührende Nachrichten diesbezüglich erreicht, sodass ich allen Erziehungsberechtigten, Schülern und Lehrpersonen sehr herzlich für ihr großartiges Engagement, Unterstützung und Flexibilität aus tiefstem Herzen danken möchte!

Einige Wochen werden wir aber noch intensiv in dieser digitalen Welt verbringen. Sie können zum Einen sehr herausfordernd sein, aber durch das Musizieren sehr bereichernde und schöne Momente bringen. Motivieren Sie deshalb Ihr Kind zuhause zu musizieren, geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit bei Hauskonzerten oder Liveschaltungen zu Verwandten und Bekannten sich auf die Bühne zu stellen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass trotz der Einschränkungen, das gesellschaftliche Zusammenwachsen durch Musik gefördert wird.

Im Namen des gesamten Teams der Musikschule Triestingtal wünsche ich frohe und musikalische Osterfeiertage und beste Gesundheit.
Dir. Mag. Andreas Enne

Elternbrief 23.03.20

Liebe Eltern und Schüler,

die Coronakrise hält uns leider noch immer und voraussichtlich noch ein wenig länger fest in Händen und fesselt viele an ihr eigenes Heim.
 
Die Musikschule Triestingtal setzt den Musikunterricht aber nicht aus und hat diesen daher von der Klasse in das Home-Office verlegt.
Ab sofort wird Ihre zuständige Musikschullehrerin oder Ihr Musikschullehrer sich mit Ihnen diesbezüglich in Verbindung setzen. Unser engagiertes  Lehrerteam wird bestmöglich versuchen den Musikunterricht digital umzusetzen, um Ihr Kind auch in dieser schweren Zeit musikalisch bestmöglich weiter betreuen zu können. 
 
Bitte unterstützen Sie Ihr Kind und unser Team und fördern Sie diese Aktivitäten mit z.B. Hauskonzerten für die Eltern und Geschwister oder Videos der Lieder für z.B. Großeltern und Angehörige ......
 
Mit besten Grüßen
das Team der Musikschule Triestingtal

Elternbrief 13.03.20

Elternbrief 13.03.20
Elternbrief 13.03.20

Amt der NÖ Landesregierung

AMT DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG
Gruppe Innere Verwaltung Abteilung Gemeinden
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1

An alle Gemeindeverbände

Beilagen E-Mail: post.ivw3@noel.gv.at Fax: 02742/9005-12225 Bürgerservice: 02742/9005-9005 Internet: www.noe.gv.at - www.noe.gv.at/datenschutz IVW3-LG-5100023/113-2020 Kennzeichen (bei Antwort bitte angeben)
(0 27 42) 9005 - Bezug Bearbeiter Durchwahl Datum Mag. Thomas Mayer 12549 23. März 2020

Betrifft Information Datensicherheit und Home-Office im Hinblick auf COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Aufgrund der derzeitigen Epidemie (Coronavirus, COVID-19) kommt es im öffentlichen und privaten Bereich vermehrt zum Umstieg auf Home-Office. Darüber hinaus wird die aktuelle Situation und die damit verbundene allgemeine Verunsicherung von Cyberkriminellen missbraucht. Vor diesem Hintergrund hat die Datenschutzbehörde ein Informationsblatt zum Thema Datensicherheit und Home-Office erstellt, welches im Anhang übermittelt wird.

Weiterführende Informationen bezüglich Datenschutz im Zusammenhang mit der aktuellen Lage, finden Sie unter https://www.dsb.gv.at/informationen-zum-coronavirus-covid-19-

Mit freundlichen Grüßen
NÖ Landesregierung
Im Auftrag Dr. S t u r m
Abteilungsleiterin

Datenschutzbehörde

INFORMATIONSBLATT DER DATENSCHUTZBEHÖRDE
Datensicherheit und Home-Office

Aufgrund der derzeitigen Epidemie (Coronavirus, COVID-19) kommt es im öffentlichen und privaten Bereich vermehrt zum Umstieg auf Home-Office. Darüber hinaus wird die aktuelle Situation und die damit verbundene allgemeine Verunsicherung von Cyberkriminellen missbraucht. Vor diesem Hintergrund hat die Datenschutzbehörde ein Informationsblatt zum Thema Datensicherheit und Home-Office erstellt, welches am Arbeitsplatz geteilt werden kann.

Allgemeines zum Thema Home-Office

Bitte bewahren Sie Hardware (insbesondere Diensthandy, Dienstlaptop) sicher auf. Verwenden Sie nach Möglichkeit eine geschützte WLAN- oder LAN-Verbindung und sofern vorhanden, eine verschlüsselte VPN-Verbindung. Bei der Nutzung einer offenen ungeschützten WLAN-Verbindung ist jedenfalls der Einsatz einer verschlüsselten VPNVerbindung empfohlen. Ist ausnahmsweise ein öffentlicher Transport der Hardware nötig, sollte eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Diebstahl bestehen und sichergestellt werden, dass bei Geräten eine Hardware- oder softwarebasierte Verschlüsselung zum Einsatz kommt.

Cyberkriminalität und Social Engineering

Die aktuelle Ausnahmesituation und die Verunsicherung werden von Kriminellen missbraucht. Rechnen Sie damit, dass Kriminelle versuchen, sich als vertrauenswürdige Quellen (etwa als Gesundheitsbehörde) auszugeben. Geben Sie unter keinen Umständen Benutzerdaten oder Passwörter weiter, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Installieren Sie auch nicht eigenmächtig Software auf Ihrem (Dienst-) Laptop. Hinterfragen Sie stets Anweisungen, die Sie zu ungewöhnlichen Handlungen oder der Installation von diversen Programmen auffordern.
Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Identität gefälscht werden kann. Überprüfen Sie bei ungewöhnlichen E-Mails daher stets die Identität der Absenderadresse und vergleichen diese mit der Absenderadresse von vertrauenswürdigen E-Mails Ihrer KollegInnen.
Bitte halten Sie im Zweifel Rücksprache mit der Ansprechperson für IT-Angelegenheiten Ihres Arbeitgebers.
Beispiele:
. Sie erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, eine Home-Office-Software zu installieren.
. Sie erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, Ihre Benutzerdaten oder Passwörter einzugeben, damit Sie aktuelle Informationen über das Coronavirus (COVID-19) erhalten.
 Es öffnet sich ein Pop-Up. Ein angebliches Sicherheitsteam informiert Sie über die neueste Anzahl von Infektionsfällen und fordert Sie auf, eine „Nachrichtensoftware“ zu installieren.
 Sie erhalten einen Anruf. Der Unbekannte gibt sich als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde aus und fordert Sie auf, Ihre Kreditkartendaten bekannt zu geben, damit Ihnen ein Impfstoff zugeschickt werden kann.

Allgemeine Informationen zu Gefahren und Kriminalität im Internet finden Sie auch unter:
https://www.oesterreich.gv.at/themen_sicher_durch_die_digitale_welt/3.html
und https://www.onlinesicherheit.gv.at/gefahren_im_netz/startseite.html